Bisherige Erfolge

Deutsche Schüler haben bisher an folgenden EUSO-Wettbewerben mit Erfolg teilgenommen:

EUSO 2017 in Kopenhagen (Dänemark)

Gold und Silber: Ein großer Erfolg für die beiden deutschen Schülerteams bei der Europäischen ScienceOlympiade in Kopenhagen

Bei der Europäischen ScienceOlympiade (EUSO) messen sich einmal im Jahr Schülerteams aus den Ländern der europäischen Union beim Lösen von fächerverbindenden, experimentellen naturwissenschaftlichen Aufgaben. 24 Länder folgten in diesem Jahr Anfang Mai der Einladung von Gastgeber Dänemark zur 15. EUSO nach Kopenhagen.

Jede Delegation bestand aus zwei Schülerteams mit jeweils einer Expertin bzw. einem Experten in Biologie, Chemie und Physik und den begleitenden Mentoren. Mit großer Begeisterung gingen die 48 Schülerteams an die experimentellen Aufgaben und zeigten ihr Können. Die beiden fächerverbindenden Klausuren befassten sich mit gesellschaftlich aktuellen Themen wie der Analyse der Klima- und Lebensbedingungen der Vergangenheit anhand von Eisbohrkernen aus dem grönländischen Inlandeis und dem Einsatz von Bioreaktoren bei der Fischzucht im Kattegat. Die anspruchsvollen Klausuren waren dabei vielseitig und fachlich sehr gut vorbereitet, wichtig für den Teamerfolg war ein koordiniertes gemeinsames Vorgehen mit guter Zeiteinteilung. Neben den Klausuren stand das gegenseitige Kennenlernen der Jugendlichen aus den verschiedenen Ländern im Vordergrund. Über den Wettstreit hinaus ist dies ein wichtiger Baustein für Freundschaft und gegenseitiges Verständnis über Ländergrenzen hinweg.

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EUSO 2017

Die deutsche EUSO-Delegation in Kopenhagen (v.l.n.r.): Bruno Ederer (Team A), Dr. Burkhard Schroeter, Lea Wagner (Team B), David Ventzke (Team A), Sophia Häußler (Team B), Jakob Schramm (Team A), Salome Schwark (Team B), Dr. Stefan Petersen, Anne Omlor, Dave Hartig und Ida Meitil (Guide)

Team A , bestehend aus Bruno Ederer (Biologie, Carl-Zeiss-Gymnasium, Jena, Thüringen), Jakob Schramm (Chemie, Albert-Schweitzer-Gymnasium, Erfurt, Thüringen) und David Ventzke (Physik, Wilhelm-Ostwald-Schule, Leipzig, Sachsen) , und Team B, bestehend aus Sophia Häußler (Biologie, Schönbuch-Gymnasium, Holzgerlingen, Baden-Württemberg), Lea Wagner (Chemie, Emil-von-Behring-Gymnasium, Spardorf, Bayern) und Salome Schwark (Physik, Internatsschule Schloss Hansenberg, Geisenheim, Hessen), traten am 7. Mai 2017 in den Wettstreit mit Schülerteams aus 24 Ländern.

Nach einer arbeitsreichen Woche war der letzte Tag der Veranstaltung der feierlichen Preisverleihung mit Prinz Joachim zu Dänemark, der dänischen Bildungsministerin Merette Riisager und weiteren Honoratoren vorbehalten, bei der die Medaillen an die erfolgreichen Olympioniken vergeben wurden: Unter 48 teilnehmenden Teams gewann Team A eine Goldmedaille, Team B belegte einen hervorragenden 15. Platz und konnte sich über eine Silbermedaille freuen. Damit ist Deutschland im Ländervergleich Vizeeuropameister nach Ungarn geworden.

Begleitet wurden die Jugendlichen von PD Dr. Burkhard Schroeter und Dr. Stefan Petersen vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel, das für die nationale Vorauswahl und das Training der Olympioniken verantwortlich ist, sowie von Dave Hartig (TU Braunschweig) und Anne Omlor (Universität Freiburg).

Den dänischen Organisatoren gebührt große Anerkennung für einen hervorragend organisierten Wettbewerb, an den sowohl die Jugendlichen als auch die Mentoren sicher noch lange Zeit zurückdenken werden. Im nächsten Jahr freuen wir uns auf ein Wiedersehen auf der 16. EUSO in Ljubljana, Slowenien!

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EUSO 2016 in Tartu + Tallinn (Estland)

Deutsches Schülerteam wird Europameister in Estland

Nach den großen Erfolgen der deutschen Schülerteams bei den Europäischen ScienceOlympiaden in den vergangenen Jahren waren die Erwartungen in diesem Jahr besonders hoch. Das deutsche Team fuhr nämlich als Titelverteidiger mit dem EUSO-Pokal im Gepäck zur 14. Europäischen ScienceOlympiade (EUSO), die in diesem Jahr in Estland ausgetragen wurde.

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EUSO 2016

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EUSO 2016

Die deutsche Delegation bei der 14. EUSO 2016 in Tartu.V.l.n.r.: Leo Gitin (Team A), Kai Gipp (Team B), Johannes Günzl (Team B), Isabel Richter (Team A), Konstantin Schwark (Team A), Luis Langfeld (Team B), und die Mentoren Dave Hartig, Dr. Matthias Grießner, Dr. Stefan Petersen und Dr. Burkhard Schroeter.

Team A , bestehend aus Isabel Richter (Carl-von-Ossietzky-Gymnasium Bonn), Leo Gitin (Wilhelm-Ostwald-Schule Leipzig) und Konstantin Schwark (Carl-Zeiss-Gymnasium Jena), und Team B, bestehend aus Luis Langfeld (Käthe-Kollwitz-Gymnasium Berlin), Kai Gipp (Wilhelm-Ostwald-Schule Leipzig) und Johannes Günzl (Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt), traten am 7. Mai 2016 in den Wettstreit mit Schülerteams aus insgesamt 23 Ländern der Europäischen Union. Am Ende einer arbeitsreichen Woche stand fest: Unter 46 teilnehmenden Teams belegte Team A den 1. Platz und gewann eine Goldmedaille. Team B belegte einen hervorragenden 12. Platz und konnte sich über eine Silbermedaille freuen. Damit ist Deutschland erneut beste Nation in diesem europäischen Vergleich geworden.

Der begehrte EUSO-Pokal reiste so wieder mit zurück nach Deutschland und wird nun für ein weiteres Jahr in den Heimatschulen von Team A in Bonn, Jena und Leipzig zu sehen sein. Ein großartiger Erfolg!

Bei der Europäischen ScienceOlympiade messen sich einmal im Jahr Schülerteams aus den Ländern der europäischen Union beim Lösen von fächerverbindenden, experimentellen naturwissenschaftlichen Aufgaben. 23 Länder der Europäischen Union hatte Gastgeber Estland in diesem Jahr vom 7. Mai bis zum 14. Mai 2016 zur 14. EUSO in die alten Universitätsstädte Tartu und Tallinn eingeladen.

Jede Delegation bestand aus zwei Schülerteams mit jeweils einer Expertin bzw. einem Experten in Biologie, Chemie und Physik und den begleitenden Mentoren. Mit großer Begeisterung gingen die 46 Schülerteams an die experimentellen Aufgaben und zeigten ihr Können. Die beiden fächerverbindenden Klausuren befassten sich mit gesellschaftlich aktuellen Themen wie der Entwicklung einer alternativen Batterie für den Fahrzeugantrieb, die sich dann auch in einem spannenden Rennen als Energiequelle eines Modellautos bewähren musste. Die zweite Klausur hatte das Thema Milch aus biologischer, chemischer und physikalischer Sicht im Fokus. Die anspruchsvollen Klausuren waren dabei vielseitig und fachlich sehr gut vorbereitet, wichtig für den Teamerfolg war ein koordiniertes gemeinsames Vorgehen mit sehr guter Zeiteinteilung. Neben den Klausuren stand das gegenseitige Kennenlernen der Jugendlichen aus den verschiedenen Ländern im Vordergrund. Über den Wettstreit hinaus ist dies ein wichtiger Baustein für Freundschaft und gegenseitiges Verständnis über Ländergrenzen hinweg.

Begleitet wurden die Jugendlichen von PD Dr. Burkhard Schroeter und Dr. Stefan Petersen vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel, das für die nationale Vorauswahl und das Training der Olympioniken verantwortlich ist, sowie von Dave Hartig (TU Braunschweig) und Dr. Matthias Grießner (Hannover).

Den estnischen Organisatoren gebührt große Anerkennung für einen hervorragend organisierten Wettbewerb, an den sowohl die Jugendlichen als auch die Mentoren sicher noch lange Zeit zurückdenken werden. Im nächsten Jahr geht es dann zur 15. EUSO nach Kopenhagen, Dänemark.

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EUSO 2015 in Klagenfurt (Österreich)

Deutschland gewinnt die 13. Europäische ScienceOlympiade in Klagenfurt

Nach den Erfolgen der deutschen Teams bei den Europäischen ScienceOlympiaden (EUSO) in den vergangenen Jahren waren die Erwartungen in diesem Jahr hoch und wurden dennoch übertroffen: Beide deutsche Teams gewannen Goldmedaillen. Unter 50 teilnehmenden Teams aus 25 Ländern der Europäischen Union belegte Team A einen hervorragenden 4. Platz. Annabel Maisl, Pascal Reeck und Konstantin Schwark, die das Team B bildeten, belegten nach Abschluss des Wettbewerbs sogar den 1. Platz und können nun den begehrten EUSO-Pokal für ein Jahr mit in ihre Heimatschulen nehmen. Ein großartiger Erfolg!

Bei der Europäischen ScienceOlympiade messen sich einmal im Jahr Schülerteams aus den Ländern der europäischen Union beim Lösen von fächer­verbindenden, experimentellen naturwissenschaftlichen Aufgaben. Gastgeber Österreich hatte in diesem Jahr zur 13. EUSO 50 Teams aus 25 Ländern der Europäischen Union vom 26. April bis zum 03. Mai 2015 nach Klagenfurt eingeladen.

Jede Delegation bestand aus zwei Schülerteams mit jeweils einer Expertin bzw. einem Experten in Biologie, Chemie und Physik und den begleitenden Mentoren. Mit großer Begeisterung gingen die 50 Schülerteams an die experimentellen Aufgaben und zeigten ihr Können. Die beiden fächerverbindenden Klausuren befassten sich mit gesellschaftlich aktuellen Themen wie der Planung eines Pumpspeicher­kraftwerkes für regenerative Energie mit möglicherweise weitreichenden Eingriffen in die Natur oder der Aufdeckung eines Kunstfälscherskandals mit Spurensicherung und Indizien­beweisen z.B. anhand von Pflanzen-, Boden- und Farbproben. Die Klausuren waren dabei vielseitig und fachlich sehr gut vorbereitet: so mussten die Schülerinnen und Schüler z.B. die Extremitäten von Flusskrebsen erkennen und richtig zuordnen oder den Ionengehalt der Blasenzellen von Mesembryanthemum, auch bekannt als Eiskraut oder Mittagsblume, zur Artbestimmung (und Überführung des Kunstfälschers) chemisch analysieren.

Für Deutschland stellten sich diesen Aufgaben:

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EUSO 2015

Die beiden deutschen Schülerteams nach der Preisverleihung der 13. EUSO 2015 in Klagenfurt. V.l.n.r.: Jan Kruse (Team A), Annabel Maisl (Team B), Kai Gipp (Team A), Konstantin Schwark (Team B), Simon Lichtinger (Team A), und Pascal Reeck (Team B).

Begleitet wurden die Jugendlichen von PD Dr. Burkhard Schroeter und Dr. Stefan Petersen vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel, das für die nationale Vorauswahl und das Training der Olympioniken verantwortlich ist, sowie von Dave Hartig (TU Braunschweig), Clara Bultmann (Uni Freiburg) und Dr. Matthias Grießner (Hannover).

Der letzte Tag der Veranstaltung war der feierlichen Preisverleihung vorbehalten, bei der die Medaillen an die erfolgreichen Olympioniken vergeben wurden. Die beiden deutschen Teams haben ein herausragendes Ergebnis erzielt und erhielten zwei Goldmedaillen – Team A für den 4. Platz und Team B als Gesamtsieger für den 1. Platz. Damit ist Deutschland erneut beste Nation in diesem europäischen Vergleich geworden.

Den österreichischen Organisatoren gebührt eine große Anerkennung für einen hervorragend organisierten Wettbewerb, an den sowohl die Jugendlichen als auch die Mentoren sicher noch lange Zeit zurückdenken werden. Im nächsten Jahr freuen wir uns auf ein Wiedersehen bei der 14. EUSO in Tartu, Estland!

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EUSO 2014 in Athen (Griechenland)

Deutschland wird Europameister bei der 12. Europäischen ScienceOlympiade in Athen

Bei der Europäischen ScienceOlympiade (EUSO) messen sich einmal im Jahr Schülerteams aus Ländern der europäischen Union beim Lösen von fächer­verbindenden, experimentellen naturwissenschaftlichen Aufgaben. Gastgeber Griechenland hatte in diesem Jahr 50 Teams aus 25 Nationen der Europäischen Union vom 30. März bis zum 05. April 2014 zur 12. EUSO nach Athen eingeladen. Die beiden deutschen Teams konnten mit hervorragenden Leistungen überzeugen und mit dem dritten und fünften Rang zwei Goldmedaillen erringen. Damit ist Deutschland erneut nach 2013 in der Gesamtwertung Europameister geworden. Ein toller Erfolg!

Athen empfing die Delegationen aus 25 Ländern mit strahlender Sonne und frühsommerlichen Temperaturen. Jede Delegation bestand aus je zwei Schülerteams mit jeweils einer Expertin bzw. einem Experten in Biologie, Chemie und Physik und den begleitenden Mentoren. Mit großer Begeisterung gingen die 50 Schülerteams daran, die experimentellen Aufgabenstellungen kennen­zulernen und ihr Können zu zeigen. Die beiden Klausuren waren eingebunden in den mythischen Wettstreit zwischen Athene und Poseidon um das Patronat für die antike Stadt. So drehten sich die fächerver­bin­den­den naturwissenschaftlichen Fra­ge­­­stel­lungen am ersten Tag um das Thema Olivenöl (Athene) und am zweiten Tag um das Thema Salzwasser (Poseidon). Die Klausuren waren dabei vielseitig und fachlich sehr gut vorbereitet. Für Deutschland stellten sich diesen Aufgaben:

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EUSO 2014

Die deutschen Schülerteams nach der Preisverleihung der 12. EUSO 2014 in Athen. V.l.n.r.: Georg Berger (Team A),Vincent Grande (Team B), Leon Seeger (Team A), Simon Lichtinger (Team B), Theresa Fischer (Team B) und Anne Omlor (Team A).

Begleitet wurden die Jugendlichen von PD Dr. Burkhard Schroeter und Dr. Stefan Petersen vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel, das für die nationale Vorauswahl und das Training der Olympioniken verantwortlich ist, sowie Dave Hartig (TU Braunschweig) und Clara Bultmann (Uni Freiburg).

Das Rahmenprogramm neben dem eigentlichen Wettbewerb bot einen faszinierenden Einblick in die antike Welt, die in Athen im Alltag der Stadt präsent ist und auch in einem großen Ausflug in das antike Olympia anschaulich wurde, und in die heutige Realität der 4-Millionen-Stadt Athen. Neben der großartigen griechischen Gastfreundschaft war ein weiteres Highlight der internationale Abend, bei dem die Teil­nehmenden bei vorher selbst einstudierter Musik und Theater auch kulinarisch einiges über die griechische Kultur erfahren konnten.

Der letzte Tag der Veranstaltung war der feierlichen Preisverleihung vorbehalten, bei der die Medaillen an die erfolgreichen Olympioniken vergeben wurden. Die beiden deutschen Teams haben ein herausragendes Ergebnis erzielt und erhielten zwei Goldmedaillen – Team A für den 5. Platz und Team B für den 3. Platz. Damit ist Deutschland erneut beste Nation in diesem europäischen Vergleich geworden.

Den diesjährigen Organisatoren gebührt eine große Anerkennung für diesen hervorragend organisierten Wettbewerb, an den sowohl die Jugendlichen als auch die Mentoren sicher noch lange Zeit zurückdenken werden.

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EUSO 2013 in Luxemburg (Luxemburg)

Deutschland wird Europameister bei der 11. Europäischen ScienceOlympiade in Luxemburg

Bei der Europäischen ScienceOlympiade (EUSO) ist Teamwork beim Lösen von fächer­verbindenden, experimentellen Aufgaben gefragt. 44 Teams aus 22 Nationen der Europäischen Union stellten sich vom 17. bis zum 24. März 2013 dieser Herausforderung bei der 11. EUSO in Luxemburg. Die beiden deutschen Teams konnten mit herausragenden Leistungen auf ganzer Linie überzeugen und sich auf dem ersten sowie dem zweiten Rang platzieren. Damit ist Deutschland souverän Europameister geworden. Ein toller Erfolg!

Mit winterlichen Temperaturen wurden die aus je zwei Schülerteams und begleitenden Mentoren beste­henden Delegationen aus 22 Ländern Europas in Luxemburg empfangen. Der Begeisterung für den Wettbewerb konnte jedoch auch das kalte Wetter nichts anhaben. So waren die 44 Schülerteams mit jeweils einem Experten bzw. einer Expertin in Biologie, Chemie und Physik ganz heiß darauf, die experimentellen Aufgabenstellungen kennenzulernen und ihr Können zu zeigen. An zwei Klausurtagen lösten die Teilnehmenden fächerverbindende naturwissenschaftliche Fragestel­lungen, die sich am ersten Tag rund um das Thema Silizium und am zweiten Tag um erneuerbare Energien drehten. Die Klausuren waren dabei vielseitig und fachlich sehr gut vorbereitet. Für Deutschland stellten sich diesen Aufgaben:

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EUSO 2013

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EUSO 2013

Die deutschen Schülerteams nach der Preisverleihung bei der 11. EUSO 2013 in Luxemburg. V.l.n.r.: Leon Seeger (Team A), Theresa Fischer (Team B), Alexander Rotsch (Team A), Anne Omlor (Team A), Vincent Grande (Team B) und Georg Berger (Team B).

Begleitet wurden die Jugendlichen von Dr. Stefan Petersen vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel, das für die nationale Vorauswahl und das Training der Olympioniken verantwortlich ist, sowie Dr. Christiane Mühle (Universität Erlan–gen), Dr. Matthias Griessner (IBMT Potsdam) und Dave Hartig (TU Braunschweig).

Über den eigentlichen Wettbewerb hinaus haben die Gastgeber den Schülerinnen und Schülern sowie den betreuenden Mentoren ein umfang­reiches Rahmenprogramm geboten, das von Besich­tigungen in der Stadt sowie dem Land Luxemburg über eine Stadtrallye bis hin zu verschiedensten künstlerischen Workshops führte. Ein weiteres Highlight war der internationale Abend, bei dem die Teil­nehmenden anhand verschiedenster Dessertspezialitäten einiges über die Kultur der teilnehmenden Länder erfahren konnten.

Der letzte Tag der Veranstaltung war der feierlichen Preisverleihung vorbehalten, bei der auch der Erbgroßherzog Guillaume von Luxemburg sowie der Premierminister Jean-Claude Juncker anwesend waren und Medaillen an die erfolgreichen Olympioniken vergaben. Die beiden deutschen Teams haben ein herausragendes Ergebnis erzielt und erhielten zwei Goldmedaillen – Team A für den 1. Platz und Team B für den 2. Platz. Damit ist Deutschland souverän beste Nation geworden und nimmt auch den Wanderpokal für das beste Team des Wettbewerbs mit nach Hause. Besser geht es nicht!

Den diesjährigen Organisatoren gebührt eine große Anerkennung für diesen hervorragend organisierten Wettbewerb, an den sowohl die Jugendlichen als auch die Mentoren sicher noch lange Zeit zurückdenken werden.

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EUSO 2012 in Vilnius (Litauen)

Doppelter Erfolg für deutsche Teams bei der Europäischen ScienceOlympiade in Vilnius

Über 130 Schülerinnen und Schüler aus 22 Ländern der Europäischen Union sind vom 22. bis zum 29. April in Vilnius zur 10. Europäischen ScienceOlympiade (EUSO) zusammen­gekommen, um ihr Können bei experimentellen Teamaufgaben unter Beweis zu stellen. Die deutsche Delegation kehrt mit einer Gold- und einer Silberplatzierung als zweitbeste Nation Europas nach Hause zurück.

Mit sonnigem Wetter wurden die aus je zwei Schülerteams und begleitenden Mentoren beste­henden Delegationen aus 22 Ländern Europas in Vilnius, der Hauptstadt Litauens, verwöhnt. Für die 44 Schülerteams mit jeweils einem Experten bzw. einer Expertin in Biologie, Chemie und Physik standen jedoch zunächst die experimentellen Aufgabenstellungen im Vordergrund. An zwei Klausurtagen lösten die Teilnehmenden fächerverbindende naturwissenschaftliche Fragestel­lungen, die sich am ersten Tag rund um das Thema Bernstein und am zweiten Tag um die Sauer­stoff­versorgung auf einer Raumstation drehten. Die Klausuren waren dabei interessant und fachlich sehr gut vorbereitet. Für Deutschland stellten sich diesen Aufgaben:

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EUSO 2012

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EUSO 2012

Die deutsche Delegation nach der Preisverleihung bei der 10. EUSO 2012 in Vilnius, Litauen. V.l.n.r.: Dave Hartig (Mentor), Dr. Christiane Mühle (Mentorin), Veronika (Litauischer Guide des Teams), Wieland Lühder (Team B), Dr. Matthias Grießner (Mentor), Anja Rebelein (Team B), Maximilian Keitel (Team B), Clara Bultmann (Team A), Lucas Rettenmeier (Team A), Dr. Stefan Petersen (Delegationsleiter) und Henryk Laqua (Team A).

Begleitet wurden die Jugendlichen von einem Team ehemaliger Wettbewerbsteilnehmender und Dr. Stefan Petersen vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel, das für die nationale Vorauswahl und das Training der Olympioniken verantwortlich ist.

Über den eigentlichen Wettbewerb hinaus haben die Gastgeber den Schülerinnen und Schülern sowie den Betreuenden Mentoren ein umfang­reiches und mit vielen netten Details versehenes Rahmenprogramm geboten, das von Besich­tigungen in und um Vilnius über sportliche Aktivitäten und eine Stadtrallye bis hin zu einem, leider gescheiterten Weltrekordversuch mit Kartof­felbatterien führten. An einem internationalen Abend, bei dem auch Angehörige verschiedener Botschaften dabei waren, konnten die Teil­nehmenden außerdem etwas über die die Kultur der anderen vertretenen Länder erfahren und mitgebrachte typische Landesspeisen probieren. Für die deutsche Botschaft in Vilnius war Herr Herbert Schmitter dabei und sah sein Land durch Sauerkraut, Süßigkeiten, Brot, Schinken und eine von den Schülerinnen und Schülern dargebotene Kurzfassung der berühmtesten Märchen der Gebrüder Grimm vertreten.

Der letzte Tag der Veranstaltung war der feierlichen Preisverleihung vorbehalten, bei der auch der ehemalige Präsident Litauens, Valdas Adamkus, anwesend war und Medaillen an die erfolgreichen Olympioniken vergab. Die beiden deutschen Teams erhielten eine Gold- (4. Platz, Team A) und eine Silbermedaille (8. Platz, Team B). Damit ist Deutschland nach Punkten hinter Ungarn die zweitbeste Nation des Wettbewerbs. Ein toller Erfolg! Der Pokal für das beste Team ging in diesem Jahr hingegen an Estland.

Den diesjährigen Organisatoren gebührt eine große Anerkennung für diesen hervorragend organisierten Wettbewerb, an den sowohl die Jugendlichen als auch die Mentoren sicher noch lange Zeit zurückdenken werden.

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EUSO 2011 in Pardubice (Tschechien)

 

EUSO 2010 in Göteborg (Schweden)

Deutsche Teams als Glückspilze der EUSO

Die 8. Europäische ScienceOlympiade (EUSO) 2010 fand vom 11. bis 17. April in Göteborg (Schweden) statt. Teilnehmen durften in diesem Jahr Geburtsjahrgänge von 1993 an, also wie bisher auch gerade 17jährige. Deutschland nahm mit zwei dreiköpfigen Teams teil.

Zur Vorbereitung wurden jeweils vier Schüler aus den dritten Runden der BiologieOlympiade (Maximilian Droste, Eva Kubicova, Christine March und Roderich Römhild), ChemieOlympiade (Florian Berger, Polina Feldmann, Sebastian Mathy, Andreas Ohligschläger) und PhysikOlympiade (Georg Krause, Sebastian Linß, Dang Khoa Pham, Anne Sauermann) vorausgewählt. Anne Sauermann und Dang Khoa Pham kommen von derselben Schule in Dresden. Beide waren bereits neben Florian Berger, Sebastian Linß und Georg Krause schon Teilnehmer der IJSO. Florian Berger war bereits im letzten Jahr auf der EUSO in Murcia dabei. Alle anderen kannten sich nicht untereinander.

Die Auswahl der sechs Besten sowie deren Vorbereitung fand wie auch in den Vorjahren zum dritten Mal an dem Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) in Golm statt, und zwar vom 21. bis 24. März 2010 unter der Schirmherrschaft von Frau Dr. Eva Ehrentreich-Förster sowie Ihrem Mitarbeiter Dipl. Biochem. Matthias Grießner, Ehemaliger der BiologieOlympiade. Weitere Mitarbeiter waren Dr. Stefan Petersen (Leiter der PhysikOlympiade, ehrenamtlich) sowie Dr. Christiane Mühle und Dave Hartig, ebenfalls Ehemalige der BiologieOlympiade sowie auch der IJSO.

Das Training durch Olympiaden-Ehemalige ist seit langem als außerordentlich erfolgreich anzusehen, da Deutschland im internationalen Wettbewerb fast immer den Spitzenplatz besetzt. Im Rahmen des viertägigen Seminars wurden von den 12 vorausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmern je eine praktische Aufgabe zur Biologie, Chemie und Physik bearbeitet und eine interdisziplinäre Aufgabe für die Teambearbeitung.

Die Ergebnisse der Tests und Klausuren (vierte Runde der EUSO) führten in diesem Jahr am Ende des Auswahlseminars in Potsdam zu folgender Auswahl, jeweils in der Reihenfolge Biologie, Chemie und Physik aufgeführt.

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Das deutsche Team 2010

Die deutsche Auswahl zur EUSO 2010 von links (Florian Berger, Anne Sauermann, Dang Khoa Pham, Maximilian Droste, Roderich Römhild, Andreas Ohligschläger) mit dem Teamleiter.

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Besuch im NanoLab

Besuch des hoch staubgeschützten NanoLabs

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Die deutschen Goldmedaillisten

Die deutschen Goldmedaillisten zusammen mit dem Dekan und der Vizedekanin der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göteborg v.l.n.r.: Dang Khoa Pham, Maximilian Droste, Anne Sauermann, Andreas Ohligschläger, Roderich Römhild und Florian Berger

Am internationalen Wettbewerb in Göteborg nahmen 21 Nationen der Europäischen Union mit 42 Teams (126 Schülerinnen und Schüler) teil, nämlich Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Griechenland, Irland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Österreich, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Rep., Ungarn, Vereinigtes Königreich sowie Zypern.

Die schwedischen Organisatoren, geleitet von Anna-Sofie Mårtensson und Margareta Johannson für die Rahmenorganisation sowie Prof. Ann-Marie Pendrill als Vorsitzende des Aufgabenkommittees zeichneten sich sehr bald durch eine ausgezeichnete Vorbereitung aus, sowohl bezüglich der Unterbringung und Verpflegung, der Exkursionen, unter anderem in ein NanoLab der Universität, aber besonders auch hervorragend ausgewählter Aufgaben.

Bei dieser EUSO waren an zwei Tagen interdisziplinäre praktische Aufgaben zu lösen, die jeweils eine biologische, eine chemische und eine physikalische Fragestellung beinhalten. Diese wurden in einem Dreierteam aus je einer Expertin oder einem Experten der Biologie, Chemie und Physik im Team bearbeitet.

Am ersten Testtag galt es, das Thema Wasser zu bearbeiten: Die Astronautin Hon Sala aus einer anderen Galaxie besucht unseren Planeten, um Wasser zu finden und mehr über Wasser zu lernen. Unter anderem ging es um Wassergewinnung durch Kondensation und Bestimmung des Taupunktes, um die Viskosität von Wasser, um die Messung der Oberflächenspannung mit Hilfe einer einfachen Balkenwaage sowie um die Wasserhärte.

Am zweiten Testtag musste ein Kriminalfall gelöst werden unter der Überschrift: Wer ermordete Erik Lundberg? Folgende gerichtsmedizinische Untersuchungen musste die Teams unter anderem anstellen: Die Untersuchung der Abkühlung eines toten Körpers am Beispiel einer (erwärmten) Rübe, den Nachweis des 'Giftes' Kupfersulfat (Vitriol) mittels Titration, sowie den Nachweis einer bestimmten Pollenart als Indiz gegen den Täter. Besonders an diesem Tag war das EUSO-Konzept eines Rahmenproblems gut dargestellt, in dem nur unter Berücksichtigung biologischer, chemischer und physikalischer Testergebnisse ein Fall zu lösen ist.

Deutschlands sechs Schüler sind jeweils mit einer Goldmedaille nach Hause gefahren, Dreier-Team B (Maximilian Droste, Brandenburg, Andreas Ohligschläger, Rheinland-Pfalz, und Dang Khoa Pham (16), Sachsen) erreichte Platz 2 mit 152/160 Punkten, dicht gefolgt von Dreier-Team A (Roderich Römhild, Hamburg, Florian Berger, NRW, und Anne Sauermann, Sachsen), die Platz 4 mit 149/160 Punkten errangen. Mit diesem Doppelsieg in Gold wurde wie im Vorjahr auch und bereits wiederholt Deutschland beste europäische Nation nach Punkten unter den 21 Teilnehmerländern. Nur fünf Nationen einschließlich Deutschland erreichten den Goldrang. Die vier anderen waren die Tschechische Republik, Ungarn, Rumänien und Estland. Mit nur drei Punkten Abstand zu Deutschlands bestem Team wurde eines der beiden tschechischen Teams bestes Team Europas.

Großes Glück hatte das deutsche Team auf der Rückreise, die genau mit dem Vulkanausbruch in Island, der riesigen Aschewolke und dem Flugverbot zusammenfiel. Das stellte für die meisten Gastnationen ein riesiges Problem dar, auch wenn die schwedischen Gastgeber ihr Bestes gaben, um Alternativen anzubieten: Schon seit langem war für das deutsche Team geplant, auf Flugreisen zu verzichten. Daher war die Fähre Göteborg-Kiel längst gebucht, so dass alle Schülerinnen und Schüler sowie Betreuer planmäßig zu Hause eintrafen.

Die 9. EUSO 2011 findet in Prag (Tschechische Republik) voraussichtlich vom 10. bis 16. April 2011 statt.

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EUSO 2009 in Murcia (Spanien)

Goldmedaillen für sechs deutsche Schülerinnen und Schüler

Die Europäische ScienceOlympiade (EUSO) fand vom 28. März bis 5. April in Murcia (Spanien) zum siebten Mal statt. Teilnehmen durften in diesem Jahr Geburtsjahrgänge von 1992 an, also gerade 17jährige. Deutschland nahm mit zwei Teams teil.

Es wurden jeweils vier Schüler aus den dritten Runden der BiologieOlympiade (Tonio Schaffert, Nils Klughammer, Franziska Feller, Johannes Czerny), ChemieOlympiade (Florian Berger, Leonard Hasenclever, Daniel Koch, Konstantin Röder) und PhysikOlympiade (Fabian Gundlach, Tim Hutschenreiter, Thomas Lachner, Andreas Völklein) vorausgewählt. Sie kannten sich nicht untereinander.

Die Auswahl der sechs Besten sowie deren Vorbereitung fand in diesem Jahr zum zweiten Mal an dem Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) in Golm statt, und zwar vom 15. Bis 18. März 2009 unter der Schirmherrschaft von Frau Dr. Eva Ehrentreich-Förster sowie Ihrem Mitarbeiter Dipl. Biochem. Matthias Grießner, Ehemaliger der BiologieOlympiade. Weitere Mitarbeiter waren Dr. Stefan Petersen (Leiter der PhysikOlympiade, ehrenamtlich) sowie Dr. Christiane Mühle, ebenfalls Ehemalige der BiologieOlympiade.

Die Zusammenarbeit mit Olympiaden-Ehemaligen hat sich seit Jahren außerordentlich bewährt, weil sie die Materie wie Aufgabenstellung und Bewertung sehr gut kennen, schülernah arbeiten und für einen geringen Aufwand zu gewinnen sind.

Im Rahmen des viertägigen Seminars wurden je eine praktische Aufgabe zur Biologie, Chemie und Physik bearbeitet und eine interdisziplinäre Aufgabe für die Teambearbeitung.

Die Ergebnisse der Tests und Klausuren (vierte Runde der EUSO) führten zu folgender Auswahl, jeweils in der Reihenfolge Biologie, Chemie und Physik aufgeführt.

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Das deutsche Team 2009

Die deutsche Auswahl zur EUSO 2009 mit Betreuern.

Am internationalen Wettbewerb nahmen 21 Nationen der Europäischen Union mit 40 Teams (120 Schülerinnen und Schüler) teil, nämlich Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Griechenland, Irland, Lettland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, österreich, Portugal, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Rep., Ungarn, Vereinigtes Königreich sowie Zypern. Frankreich und Rumänien hatten zudem Beobachter entsendet.

Wiederholt zeigte sich auch in Spanien, wie sehr die EUSO von nationalem Interesse ist. Wie in Belgien 2006 kam es auch in Murcia zu königlichen Ehren: Ehrenpräsident war Ihre Majestät der König von Spanien, D. Juan Carlos I. Als Direktor war Prof. Juan Antonio Rodríguez Renuncio verantwortlich und sein Koordinator war Dr. Jorge Molero Fernández. Das Organisations-Komitee wurde geleitet von Ilma. Sra. Dna. Rosa Peñalver Pérez, Generaldirektor der regionalen Kooperation des Ministeriums für Bildung, und Ilmo. Sr. D. Carlos Romero Gallego, Generaldirektor für Bildungsentwicklung und -innovation (Regionale Regierung von Murcia) sowie Ilmo. Sr. Dr. D. Francisco Guillermo Díaz Baños, stellvertretender Präsident der Universität von Murcia.

Die spanischen Organisatoren zeichneten sich sehr bald durch eine ausgezeichnete Vorbereitung aus, sowohl bezüglich der Unterbringung und Verpflegung, als auch des Rahmenprogramms.

Bei dieser EUSO waren an zwei Tagen interdisziplinäre praktische Aufgaben zu lösen, die jeweils eine biologische, eine chemische und eine physikalische Fragestellung beinhalten. Diese wurden in einem Dreierteam aus je einer Expertin oder einem Experten der Biologie, Chemie und Physik im Team bearbeitet.

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Zur Praxis Chemie

Die Gerätschaften des praktisch-experimentellen Teils zur Herstellung von Nylon

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Zur Praxis Biologie

Orangen zur Fruchtsaftherstellung

Die beiden Experimente wurden von einem Wissenschaftskomitee der Universität Murcia entwickelt, und zwar unter der Leitung von Prof. José Antonio Lozano Teruel und des Chairmans Prof. Manuel Hernández Córdoba. Zu diesem Komitee zählten außerdem Dr. Carmen López Erroz, Professorin für Analytische Chemie, Dr. Gloria Villoria Cano, Professorin für Chemische Technik, Dr. Patricia Lucas Elio, Professorin für Genetik und Mikrobiologie, Dr. Antonio Sánchez Amat, Professor für Genetik und Mikrobiologie, Dr. Jorge de Costa Ruiz, Professor für Physiologie, Dr. Antonio Guirao Piñera, Professor für Optik, und Dr. Rafael García Molina, Professor für Angewandte Physik.

Die Aufgaben waren hervorragend vorbereitet, und es gab nur wenig Anlass zu änderungen. Am ersten Tag führten die Schüler Versuche zur Seide im Vergleich zu anderen Fasern durch. Hierbei ging es um die biologischen Kosten der Seidenraupenproduktion, um die Herstellung einer Kunstfaser am Beispiel von Nylon sowie um die Reißfestigkeit von Seide und Nylon im Vergleich. Am zweiten Tag arbeiteten die Teams praktisch-experimentell an Fragen zur Fruchtsaftherstellung, und zwar an der Bestimmung von Vitamin C, an der biologischen Behandlung von Fruchtsäften mit dem Enzym Pektinase und an dem Energiebedarf zur Abkühlung von Säften.

Deutschlands sechs Schüler sind jeweils mit einer Goldmedaille nach Hause gefahren, Dreier-Team B (Johannes Czerny, Brandenburg, Biologie - Konstantin Röder, Thüringen, Chemie - Fabian Gundlach, Bayern, Physik) erreichte Platz 3 mit 171 Punkten, dicht gefolgt von Dreier-Team A (Nils Klughammer, Biologie, Baden-Württemberg - Florian Berger, Chemie, NRW - Tim Hutschenreiter, Physik, Sachsen), die Platz 4 mit 167 Punkten errangen. Mit diesem Doppelsieg in Gold wurde Deutschland beste europäische Nation nach Punkten unter den 21 Teilnehmerländern. Nur fünf Teams einschließlich Deutschland erreichten den Goldrang. Die drei anderen kamen aus der Tschechischen Republik, aus Ungarn und aus Estland. Mit nur drei Punkten Abstand zu Deutschlands bestem Team wurde eines der beiden tschechischen Teams bestes Team Europas.

Die 8. EUSO 2010 findet in Schweden (Göteborg) vom 11. Bis 17. April 2010 statt.

EUSO 2008 in Nikosia (Zypern)

Gold und Silber für sechs deutsche Schülerinnen und Schüler

In der Zeit vom 11. bis zum 18. Mai 2008 fand in Nikosia (Zypern) die 6. EUSO der EU-Mitgliedsstaaten statt. Die Europäische ScienceOlympiade richtet sich an 15- bis gerade erst 17jährige Schülerinnen und Schüler, die besondere Begabungen in den Fächern Biologie, Chemie und Physik zeigen.

Wie in der Vergangenheit auch wurden jeweils zwei Schüler aus den dritten Runden der Biologie-, Chemie- und Physikolympiaden ausgewählt. Sie kannten sich nicht untereinander. Die Vorbereitung fand in diesem Jahr zum ersten Mal an dem Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) in Golm statt, nachdem unser langjähriger Kooperationspartner, Prof. Thomas Altmann von der Universität Potsdam in Golm seinem Ruf an das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben Folge leistete. Die neue Kooperationspartnerin ist Frau Dr. Eva Ehrentreich-Förster und Dipl. Biochem. Matthias Grießner, Ehemaliger der BiologieOlympiade.

Die zwei deutschen Dreierteams setzten sich aus drei Mädchen und drei Jungen im Alter von 16 bis 17 Jahren zusammen. Sie hatten sich in der dritten Runde der BiologieOlympiade und der PhysikOlympiade sowie in einigen Mittelstufenwettbewerben der Chemie als Beste ihrer Altersgruppe qualifiziert.

Die folgenden Zusammensetzungen der beiden Teams sind jeweils in der Reihenfolge Biologie, Chemie und Physik aufgeführt.

Foto 1/2008

Das deutsche Team 2008

Die deutsche Auswahl zur EUSO 2008 mit Betreuern: Ilja Kats (A), Manuel Eberl (B), Daniel Brügmann (B), Fabian Gundlach (A), Albert Omlor (A), Tonio Schaffert (B) (vordere Reihe v.l.n.r.). Betreuer: Dr. Eckhard Lucius, Matthias Grießner (hinten links) und Dr. Stefan Petersen (ganz rechts).

Es waren die Teams von 18 EU-Staaten beteiligt, und zwar Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Griechenland, Irland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, österreich, Schweden, Slowakien, Spanien, Tschechische Republik und Zypern mit je zwei Teams, Lettland und Slowenien mit jeweils nur einem Team. Insgesamt waren damit 34 Schülerteams mit 102 Schülerinnen und Schülern anwesend, 15 mehr als im Vorjahr. Ferner waren Beobachter aus Portugal, Ungarn und dem Vereinigten Königreich entsendet worden.

Alle Teams mussten an zwei Tagen zwei praktische vierstündige Aufgaben meistern. Beide Aufgaben hatten als Oberthema die Lichtenergie. Am ersten Tag wurden zwei Teilaufgaben bewältigt. Zum einen eine Freilandaufgabe, bei der es um die Kartografie eines Musterbiotops ging, das den besonderen Licht- und Sonneneinstrahlungs­verhältnissen Zyperns Rechnung trug. Zum anderen ging es in der Biochemie um die Auftrennung und Bestimmung definierter Pflanzenpigmente, besonders dem Chlorophyll. Dieser Tag war biologisch-chemisch ausgerichtet. Am zweiten Tag ging es um den Bau einer Solarzelle mit Hilfe von Pflanzenpigmenten (Anthocyanen). Dieser Tag war physikalisch-chemisch ausgerichtet. Auch wenn der interdisziplinäre Ansatz nicht voll gegeben war, also beispielsweise am ersten Tag der Physiker, am zweiten der Biologe nicht ganz ausgelastet schien, waren die Aufgaben für Teamarbeit anspruchsvoll genug und auch für unsere Teams eine fachliche Herausforderung.

Unter der Berücksichtigung, dass der griechische Teil Zyperns mit nur knapp 780.000 Einwohnern ein winziger Staat der EU in der Bevölkerungszahl einer deutschen Großstadt ist, haben sich die Gastgeber hervorragend bemüht, den internationalen Standards des Wettbewerbes gerecht zu werden. Das hat sich nicht nur in der ausgezeichneten Unterbringung im Hilton Park Hotel und einem sehr interessanten Rahmenprogramm gezeigt. Besonders auch die Aufgabenstellung war gelungen. Hervorzuheben ist die Umsetzung einer ökologischen Freilandaufgabe, an die sich Organisatoren unter Wettbewerbsbedingungen leider nur selten heranwagen. Direktor der EUSO war Mikis Hadjineophytou. Das Organisationskommittee war unterstützt durch den Direktor des Ministeriums für Bildung und Kultur, Frau Olympia Stylianou. Die Prüfungs-Experimente wurden an der Universität Zypern entwickelt unter der Leitung von Dr. Epaminondas Leontides, Professor für Chemie, Dr. Christina Sidera (Biologie), Dr. Constantinos Phanis (ökologie), Herrn Anaxagoras Hadjiiosif (Chemie) und Herrn Andreas Papastylianou (Physik).

Foto 2/2008

Team A im Freiland

Team A bei der Planung der Freilandaufgabe.

Das Rahmenprogramm führte die Schüler und die Mentoren in das zentrale Troodos Gebirge, mit einer zweistündigen Exkursion auf einem Naturpfad. Es wurden ferner das Pedoulas-Zentrum für Umweltbildung besucht sowie das berühmte Kykko-Kloster. Ferner gaben einige Besuche in der Innenstadt von Nikosia reichlich Gelegenheit, auf dem Fußweg auch den türkisch besetzten Teil der Stadt zu besuchen. Dabei wurde nicht nur unter uns Deutschen die Erinnerung an die Trennung beider deutscher Staaten bis zum Jahre 1990 wach: Auf Zypern gibt es noch Stacheldraht und Mauern: Nicht zwischen Ost und West, sondern zwischen Nord und Süd.

Mit insgesamt drei Gold- und drei Silbermedaillen schnitten unsere Schüler wiederholt sehr gut ab. Das erste Team A wurde mit 163 von 200 erreichbaren Punkten drittbeste Mannschaft, knapp überholt von Estland (Platz 1) und den Niederlanden (Platz 2). Mit dem zweiten Team B konnten wir bei 143 Punkten drei Silbermedaillen erringen. Mit dieser Gesamtleistung wurden unsere Talente wiederholt in diesem Jahr die zweitbeste europäische Auswahl in diesem naturwissenschaftlichen Teamwettbewerb.

Die EUSO wird 2009 zum siebten Mal ausgerichtet, und zwar von Spanien in Murcia.

EUSO 2007 in Potsdam (Deutschland)

Die beiden deutschen Goldteams siegen auch in Deutschland

In der Zeit vom 25. April bis zum 1. Mai 2007 fand in Potsdam die Europäische ScienceOlympiade zum fünften Mal statt.

16 Nationen hatten sich mit Teams angemeldet, daneben zwei Beobachternationen der EU und zwei weitere, die mit der Organisation der IJSO betraut sind, im einzelnen: Belgien, Deutschland, Estland, Griechenland, Irland, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Tschechien, Vereinigtes Königsreich sowie Zypern. Ferner Bulgarien (Beobachter), österreich (Beobachter), Indonesien (Beobachter) und Taiwan (Beobachter).

Foto 1/2007

Team A bei der Laborarbeit

Team A bei der Laborarbeit.

Foto 2/2007

Die Medaillen

Die Medaillen 2007.

Foto 3/2007

Baumpflanzaktion

Baumpflanzaktion in Golm: The Tree of Knowledge - eine deutsche Eiche.

Foto 4/2007

Tropical Islands

In Tropical Islands, ganz vorne: Christina Kuhlmey.

Foto 5/2007

Das Siegerteam

Das deutsche Siegerteam (B), die Besten Europas v.l.: Axel Straube, Thai Le Tran, Jonathan Siebert.

Insgesamt wurden also 221 beteiligte Personen gezählt, die zum größten Teil über den ganzen Zeitraum betreut werden mussten.

Die Art der Aufgabenstellung wurde von allen Nationen einhellig befürwortet. Gelobt wurden besonders die annähernd gleichen Anteile an biologischen, chemischen und physikalischen Fragestellungen sowie die wirklichkeitsnahen Rahmenprobleme, die mit trotzdem einfach handhabbaren Materialien zu lösen waren.

Ebenso fand neben der viel erwähnten Unterbringung im Kongresshotel am Templiner See sowie der Verpflegung auch das Rahmenprogramm großen Anklang. Insgesamt wurden in Deutschland Standards für zukünftige EUSOs gesetzt.

Für die Leistung der beiden deutschen Teams konnten zwei Goldmedaillen verliehen werden. Team B wurde bestes europäisches Team mit 83 % der erreichbaren Punkte und erhielt neben der Goldmedaille die EUSO-Wandertrophäe. Team A wurde zweitbeste Mannschaaft mit 81,8 % der erreichbaren Punkte. Mit diesem Ergebnis wurde Deutschland zum dritten Mal in kurzer Zeit beste europäische Nation.

Die Auswahl der Kartoffel als Versuchsobjekt hatte zwei Gründe. Erstens ist sie in Europa weit verbreitet, so dass jedes europäisches Team mit diesem Forschungsgegenstand sollte umgehen können. Zweitens wurde in Potsdam an der Kartoffel geforscht, und zwar nicht nur am MPI, sondern auch am Institut für Genetik an der Universität, das Professor Altmann als Juryvorsitzender zu dieser Zeit leitete.

Dennoch ist es nicht einfach, aus einem Gegenstand wie der Kartoffel interdisziplinäre Forschungsfragen abzuleiten. Das Aufgabenteam einigte sich darauf, am ersten Tag allgemeine Fragestellungen zum Wachstum der Kartoffel zu behandeln, am zweiten Tage Anwendungsaspekte der Stärkeprodukte von Kartoffeln unter die Lupe zu nehmen.

Für das Rahmenproblem wurde eine fiktive Figur eingeführt, ein Herr Conrad, der sich zunächst wundert, warum die Kartoffeln im Garten des Nachbarn besser wachsen als im eigenen. Er entnimmt daraufhin eine eigene Pflanze und die seines Nachbarn, Bodenproben sowie Kartoffeln und bringt diese zum Untersuchungsamt, das in Wirklichkeit jedes EUSO-Dreierteam ist. Die drei Schüler mussten unter Berücksichtigung biologischer, chemischer und physikalischer Versuche Antworten auf Herrn Conrads Fragen finden.

Beim zweiten Test ging es darum, dass Herr Conrad festgestellt hat, warum Stärkeprodukte von großem Wert für die Industrie sein können. Er lässt daraufhin von den Teams untersuchen, welche Eigenschaften Stärke und deren Produkte besitzen.

Natürlich bedarf es bei dieser Form interdisziplinärer Zusammenarbeit einer intensiven Vorbereitung, bei der auch die Teams 'entstehen'. Denn Olympiadeteilnehmer können nicht unbedingt den Anforderungen benachbarter Fachgebiete gerecht werden, und sie kennen sich häufig auch nicht untereinander.

Die Vorbereitung musste strikt von der Aufgabenvorbereitung in Potsdam getrennt werden. Der Geschäftsführer der EUSO konnte deshalb nicht persönlich das deutsche Team trainieren. Daher fand 2007 die Vorbereitung zum ersten Mal am Werner-Heisenberg-Gymnasium in Heide unter Leitung von Dr. Harri Heise, Dr. Angela Koch und David Haselbach statt.

Die zwei deutschen Dreierteams bildeten sich aus einem Mädchen und fünf Jungen im Alter von 15 bis 17 Jahren. Sie hatten sich in der dritten Runde der Biologieolympiade und der Physikolympiade sowie in einigen Mittelstufenwettbewerben der Chemie qualifiziert.

Die folgenden Zusammensetzungen der beiden Teams sind jeweils in der Reihenfolge Physik, Chemie und Biologie aufgeführt.

Das Rahmenprogramm führte Betreuer und Schüler in den Park Sanssouci, zum Kohlekraftwerk Jänschwalde an der polnischen Grenze, zu einer Mondschein-Schifffahrt auf der Spree durch Berlin, zu einer Stadtrundfahrt durch Berlin mit der Besichtigung des Deutschen Bundestages, zum Mittagessen in die Alte Meierei, zu einer Baumpflanzaktion in Golm, zu einer darwinistischen Theatervorstellung, ins Badeparadies Tropical Island, zu einer Speedboat-Fahrt in die Braumanufaktur, zum Krongut Bornstedt und zur Biosphäre.

Die EUSO wird 2008 zum sechsten Mal ausgerichtet, und zwar von Zypern in Nikosia.

EUSO 2006 in Brüssel (Belgien)

Wieder Gold und Silber für sechs deutsche Schülerinnen und Schüler

In der Zeit vom 2. bis zum 8. April 2006 fand in Brüssel (Belgien) zum dritten Mal eine Naturwissenschaftsolympiade der EU-Mitgliedsstaaten statt. Die EUSO (European Union Science Olympiad) richtet sich an 15- bis gerade erst 17jährige Schülerinnen und Schüler, die besondere Begabungen in den Fächern Biologie, Chemie und Physik zeigen und fähig sind, in einem Dreierteam integrativ zu arbeiten.

Jede teilnehmende Nation durfte bis zu sechs Schüler entsenden, jeweils zwei aus dem Umfeld der Biologie-, Chemie- und Physikolympiaden. Daraus können maximal zwei Schülerteams aus jeweils drei Schülern gebildet werden. Jedes Team sollte sich interdisziplinär zusammensetzen, d.h. je eine Begabte oder einen Begabten in Biologie, Chemie und Physik einschließen. Die Aufgaben müssen interdisziplinär angelegt sein, also sowohl biologische als auch chemische und physikalische Fragestellungen beinhalten, so dass jeder als Experte oder Expertin eines Teams einen Beitrag leisten kann. Die Teams sollen demnach zusammenarbeiten, sich die Teilaufgaben untereinander sinnvoll aufteilen und das Gesamtergebnis gemeinsam herausarbeiten. Diese Zielsetzung unterscheidet sich in jeder Hinsicht von den etablierten SeniorOlympiaden in Biologie, Chemie und Physik

Natürlich bedarf es bei dieser Form der Zusammenarbeit einer intensiven Vorbereitung, bei der auch die Teams 'entstehen'. Denn Olympiadeteilnehmer können nicht unbedingt den Anforderungen benachbarter Fachgebiete gerecht werden, und sie kennen sich häufig auch nicht untereinander. Die Vorbereitung fand in diesem Jahr zum zweiten Mal an der Universität Potsdam in Golm am Institut für Genetik statt, zu dem bereits Beziehungen wegen der Aufgabenentwicklung für die EUSO 2007 in Potsdam aufgebaut worden sind.

Die zwei deutschen Dreierteams setzten sich aus drei Mädchen und drei Jungen im Alter von 16 bis 17 Jahren zusammen. Sie hatten sich in der dritten Runde der Biologieolympiade und der Physikolympiade sowie in einigen Mittelstufenwettbewerben der Chemie als Beste ihrer Altersgruppe qualifiziert.

Foto 1/2006

Sicherheitsbelehrung

Sicherheitsbelehrung vor Antritt der ersten Praxisklausur: Maximilian Beyer (vorne rechts), Christina Kuhlmey, Jessica Fintzen und Svenja Rosenberger (3. Bankreihe von links).

Die folgenden Zusammensetzungen der beiden Teams sind jeweils in der Reihenfolge Biologie, Chemie und Physik aufgeführt.

Der Internationale Wettbewerb

Neben unseren Teams waren die von elf weiteren EU-Staaten beteiligt, und zwar Belgien, Estland, Griechenland, Irland, die Niederlande, Schweden, Slowakei, Spanien, das Vereinigte Königreich und Zypern mit je zwei Teams, Lettland mit nur einem Team. Insgesamt waren damit 23 Schülerteams mit 69 Schülerinnen und Schülern anwesend, 15 mehr als im Vorjahr. Ferner war ein Beobachter aus Dänemark entsendet worden.

Alle Teams mussten an zwei Tagen zwei praktische vierstündige Aufgaben meistern.

Die Aufgaben waren je zur Hälfte - so will es die belgische Etiquette - von der flämisch- wie auch der französisch-sprachigen Universität, der Vrije Universiteit van Brussel (VUB) und der Université Libre de Bruxelles (ULB) vorbereitet worden. Leider hatten sich beide Aufgabenteams zu wenig im Vorfeld aufeinander abgestimmt, so dass die Aufgaben nicht aus einem Guss erschienen, sowohl hinsichtlich des Formates als auch inhaltlich. Es kam teilweise zu Doppelungen. Die Aufgabenvorsitzenden waren Prof. Dr. Luc Leyns and Mrs. Roosje Van Den Driessche und der Juryvorsitzende war Prof. Dr. Louis De Vos. Der EUSO-Direktor war Victor Rasquin. Schirmherrin war die belgische Königin.

Foto 2/2006

Team A 2006

Team A (Christina Kuhlmey, Jessica Fintzen und Maximilian Beyer, v.l.) erhält die Siegestrophäe und Gold.

Foto 3/2006

Team B 2006

Team B (Markus Mittnenzweig, Svenja Rosenberger und Pavel Zorin, v.l.) erhält Silber.

Das Rahmenprogramm führte die Schüler und die Mentoren auf eine Exkursion nach Flandern (Knokke und Bruges), wo ein riesiges Schiffshebewerk besichtigt werden konnte. Eine zweite Exkursion führte in den französisch-sprechenden Teil nach Wallonien (Provinz Hainaut).

Beide Aufgaben enthielten unter anderem als Untersuchungsmethode eine Titration. Die Aufgaben gehörten nicht einem Oberthema an und waren auch nicht wirklich interdisziplinär gestaltet. Am ersten Tag wurde ein Kriminalfall untersucht (DNA-Fingerabdruck), am zweiten Stoffwechselwege zur Fotosynthese und Atmung studiert.

Ergebnisse

Mit insgesamt drei Gold- und drei Silbermedaillen schnitten unsere Schüler wiederholt hervorragend ab. Das erste Team A wurde zudem mit 77,75 Prozent beste Mannschaft Europas, und wir erhielten zum zweiten Mal (nach Groningen 2002) die EUSO-Wandertrophäe. Das zweite Team B errang mit 65,9 Prozent der möglichen Punkte und somit Platz 4 und damit die besten drei Silbermedaillen im internationalen Ranking. Mit dieser Gesamtleistung wurden unsere Talente wiederholt die beste europäische Auswahl in diesem naturwissenschaftlichen Teamwettbewerb.

Das IPN führte am Rande dieser EUSO erstmals eine Untersuchung durch mit dem Ziel, Auswahlverfahren, Teamvorbereitung und Training auf europäischer Ebene zu vergleichen. Wir haben inzwischen erforscht, warum sich unsere Vorbereitung optimal auf die Leistung unserer Teams auswirkt. Unter anderem wurde das Verfahren, Teams aus Experten der dritten Runden der SeniorOlympiaden (IBO, IChO und IPhO) zusammenzusetzen wurde bestätigt. Fragebögen in verschiedenen Sprachen siehe Anhang. Veröffentlichung im IOSTE-Band 2007 am Ende.

Im Jahre 2007 findet die EUSO in Potsdam statt.

EUSO 2005 in Galway (Irland)

Gold und Silber für sechs deutsche Schülerinnen und Schüler

In der Zeit vom 14. bis zum 21. Mai 2005 fand in Galway (Irland) die Naturwissenschaftsolympiade der EU-Mitgliedsstaaten zum 3. Mal statt. Die EUSO (European Union Science Olympiade) richtet sich an 15- bis gerade erst 17jährige Schülerinnen und Schüler, die besondere Begabungen in den Fächern Biologie, Chemie und Physik zeigen. Ursprünglich sollte der Wettbewerb in Prag in der Tschechischen Republik stattfinden, leider waren die Vorgaben jedoch zeitlich zu knapp, so dass Irland ein weiteres Mal einsprang, um die Kontinuität zu gewährleisten.

Foto 1/2005

Team A 2005

Team A (von links): Christina Kuhlmey, Maximilian Beyer, Johannes Hofmann.

Foto 2/2005

Team B 2005

Team B (von links): Peter Pinski, Simon Mages, Axel Boeltzig.

Foto 3/2005

Die deutschen EUSO-Teams 2005 beim Spiel

Es durfte "geballert" werden... Unsere Teams als Mitspieler im Rahmenprogramm

Foto 4/2005

Die deutschen Teams erhalten Extrapreis

Die deutschen Teams erhalten von Michael Cotter, dem Präsidenten der EUSO, den Extrapreis als Gewinner der Spiele im Rahmenprogramm

Das Konzept für die Art der Aufgabenstellung und -bearbeitung wurde vom IPN mit ins Leben gerufen. Jede teilnehmende Nation durfte seit einem Änderungsbeschluss bis zu sechs Schüler (früher: neun) entsenden, jeweils zwei aus dem Umfeld der Biologie-, Chemie- und Physikolympiaden. Daraus können maximal zwei Schülerteams aus jeweils drei Schülern gebildet werden. Jedes Team muss sich interdisziplinär zusammensetzen, d.h. je eine Begabte oder einen Begabten in Biologie, Chemie und Physik einschließen. Die Aufgaben müssen interdisziplinär angelegt sein, also sowohl biologische als auch chemische und physikalische Fragestellungen beinhalten, so dass jeder als Experte oder Expertin eines Teams einen Beitrag leisten kann. Die Teams sollen demnach interdisziplinär arbeiten, sich die Teilaufgaben untereinander sinnvoll aufteilen und das Gesamtergebnis gemeinsam herausarbeiten.

Natürlich bedarf es bei dieser Form der Zusammenarbeit einer intensiven Vorbereitung, bei der auch die Teams "entstehen". Denn Olympiadeteilnehmer können nicht unbedingt den Anforderungen benachbarter Fachgebiete gerecht werden, und sie kennen sich häufig auch nicht untereinander. Die Vorbereitung fand in diesem Jahr zum ersten Mal an der Universität Potsdam in Golm am Institut für Genetik statt.

Die zwei deutschen Dreierteams bildeten sich aus einem Mädchen und fünf Jungen im Alter von 15 bis 17 Jahren. Sie hatten sich in der dritten Runde der Biologieolympiade und der Physikolympiade sowie in einigen Mittelstufenwettbewerben der Chemie qualifiziert.

Die folgenden Zusammensetzungen der beiden Teams sind jeweils in der Reihenfolge Biologie, Chemie und Physik aufgeführt.

Neben unseren Teams waren die von neun weiteren EU-Staaten beteiligt, und zwar Belgien mit zwei Teams, Irland mit zwei Teams, die Niederlande mit zwei Teams, Spanien mit zwei Teams, Schweden mit zwei Teams, Slowakien mit einem Team, Estland mit zwei Teams, Zypern mit zwei Teams und Lettland mit einem Team. Das Vereinigte Königreich war nicht wie im Vorjahr vertreten. Insgesamt waren 18 Schülerteams mit 54 Schülerinnen und Schülern anwesend. Ferner waren Beobachter aus Griechenland, Polen, Dänemark und Malta entsendet worden.

Alle Teams mussten an zwei Tagen zwei praktische vierstündige Aufgaben meistern. Beide Aufgaben hatten Wasser zum Thema, am ersten Tag unter umweltbiologischen, am zweiten Tag unter unternehmerischen Gesichtspunkten. Die Arbeitsweisen in den meisten Teams waren wieder durch Selbstständigkeit, Kreativität im Finden von Lösungen, gegenseitige Hilfestellungen innerhalb der Teams, Interaktionen zwischen den Bearbeitern einzelner Teilaufgaben und interdisziplinärer Vorgehensweise geprägt. Alle Delegationsleitungen, aber auch die Schüler selbst waren von der Art der Aufgabenstellung und die Möglichkeiten ihrer Bearbeitung begeistert, die Motivation der Teams war durchweg hoch.

Mit insgesamt drei Gold- und drei Silbermedaillen schnitten unsere Schüler hervorragend ab. Das zweite Team B hatte 83,5 Prozent, das erste Team A 82,25 Prozent der möglichen Punkte und somit Platz 2 und 3 des internationalen Rankings erreicht. Das ist im internationalen Vergleich Spitze. überraschungssieger war das Team aus der slovakischen Republik mit 88,25 Prozentpunkten.

Die Organisatoren nutzen geschickt die Tatsache, dass während der EUSO-Woche die European Week in Galway veranstaltet wurde. Alle wurden in dem gleichen Hotel untergebracht, dem Corrib Southern.

Das Rahmenprogramm führte die Schüler zu einem Besuch zum Atlantaquaria, dem größten Aquarium Irlands. Im Athenry Castle durfte man sich in Mitteralterlichen Kostümen des Bogenschießens betätigen. Eine weitere Tour führte in das landschaftlich einzigartige County Galway nach Connamara.

Die EUSO wird 2006 zum vierten Mal ausgerichtet, und zwar von Belgien in Brüssel. Im Jahre 2007 findet die EUSO in Potsdam statt.

EUSO 2004 in Groningen (Niederlande)

Gold und Silber für neun deutsche Schülerinnen und Schüler

In der Zeit vom 2. bis zum 8. Mai 2004 fand in Groningen (Niederlande) zum zweiten Mal eine Naturwissenschaftsolympiade der EU-Mitgliedsstaaten statt. Die EUSO (European Union Science Olympiad) richtet sich an 15- bis gerade erst 17jährige Schülerinnen und Schüler, die besondere Begabungen in den Fächern Biologie, Chemie und Physik zeigen.

Das Konzept für die Art der Aufgabenstellung und -bearbeitung wurde vom IPN mit ins Leben gerufen. Jede teilnehmende Nation darf bis zu neun Schüler entsenden, jeweils drei aus dem Umfeld der Biologie-, Chemie- und Physikolympiaden. Daraus können maximal drei Schülerteams aus jeweils drei Schülern gebildet werden. Jedes Team muss sich interdisziplinär zusammensetzen, d.h. je eine Begabte oder einen Begabten in Biologie, Chemie und Physik einschließen. Die Aufgaben müssen interdisziplinär angelegt sein, also sowohl biologische als auch chemische und physikalische Fragestellungen beinhalten, so dass jeder als Experte oder Expertin eines Teams einen Beitrag leisten kann. Die Teams sollen demnach interdisziplinär arbeiten, sich die Teilaufgaben untereinander sinnvoll aufteilen und das Gesamtergebnis gemeinsam herausarbeiten.

Natürlich bedarf es bei dieser Form der Zusammenarbeit einer intensiven Vorbereitung (s. Schülerbericht), bei der auch die Teams «entstehen». Denn Olympiadeteilnehmer können nicht unbedingt den Anforderungen benachbarter Fachgebiete gerecht werden, und sie kennen sich häufig auch nicht untereinander. Die Vorbereitung fand in diesem Jahr zum zweiten Mal an der Universität Leipzig im Institut für Institut für Biochemie statt.

Die drei deutschen Dreierteams bildeten sich aus einem Mädchen und acht Jungen im Alter von 15 bis 17 Jahren. Sie hatten sich in der dritten Runde der Biologieolympiade und der Physikolympiade sowie in einigen Mittelstufenwettbewerben der Chemie qualifiziert.

Die folgenden Zusammensetzungen der drei Teams sind jeweils in der Reihenfolge Biologie, Chemie und Physik aufgeführt.

Foto 1/2004

Die deutschen Teilnehmer(innen) nach der Medaillenverleihung

Die deutschen Teilnehmer(innen) nach der Medaillenverleihung auf den Stufen des Erfolges. [Hintere Reihe (v.l.n.r.)] Patrick Schmidt (Bad Homburg), Johannes Lahr (Jena), Reinhard Zschoche (Meißen), [mittlere Reihe] Robert Rosch (Jena), Stefan Milde (Jena), Martin Thomas (Jena), [vordere Reihe] Jan Schmidt (Cottbus), Esther Honisch (Frankfurt/Oder), Alexandru Dafinca (Frankfurt/Main).

Foto 2/2004

Das beste Team mit 97,5 Prozent und der EUSO-Wander-Trophäe

Das beste Team mit 97,5 Prozent und der EUSO-Wander-Trophäe, von links: Johannes Lahr (Jena), Reinhard Zschoche (Meißen), Stefan Milde (Jena) mit dem Uni-Präsidenten von Groningen.

Neben unseren Teams waren die von sechs weiteren EU-Staaten beteiligt, und zwar Belgien mit zwei Teams, Irland mit drei Teams, die Niederlande mit drei Teams, Spanien mit drei Teams, Schweden mit drei Teams und das Vereinigte Königreich mit zwei Teams, so dass insgesamt 19 Schülerteams mit 57 Schülerinnen und Schülern anwesend waren. Ferner waren Beobachter aus Estland, Griechenland, Lettland, Polen, der tschechischen Republik, Zypern und Malta entsendet worden.

Alle Teams mussten an zwei Tagen zwei praktische vierstündige Aufgaben meistern. Beide Aufgaben hatten Chemolumeniszens zum Thema, am ersten Tag unter biochemischen, am zweiten Tag unter chemisch-physikalischen Gesichtspunkten. Die Arbeitsweisen in den meisten Teams waren wieder durch Selbstständigkeit, Kreativität im Finden von Lösungen, gegenseitige Hilfestellungen innerhalb der Teams, Interaktionen zwischen den Bearbeitern einzelner Teilaufgaben und interdisziplinärer Vorgehensweise geprägt. Alle Delegationsleitungen, aber auch die Schüler selbst waren von der Art der Aufgabenstellung und die Möglichkeiten ihrer Bearbeitung begeistert, die Motivation der Teams war durchweg hoch.

Mit insgesamt sechs Gold- und drei Silbermedaillen schnitten unsere Schüler hervorragend ab. Das erste Team hatte 97,5 Prozent, das zweite 92,3 Prozent der möglichen Punkte erreicht. Das ist im internationalen Vergleich einsame Spitze: Das dritte deutsche Team belegte außerdem Platz 5.

Das Rahmenprogramm führte die Schüler durch Groningen und seine typisch holländische Umgebung. Weitere Informationen sind in diesem Schülerbericht nachzulesen.

Die EUSO wird 2005 zum dritten Mal ausgerichtet, und zwar von der Tschechischen Republik in Prag. Auch für die nächsten Jahre haben bereits Mitgliedsstaaten ihr Interesse zur Ausrichtung bekundet, so dass sich die EUSO zu einer jährlich wiederkehrenden Einrichtung etabliert hat.

Aufgrund des großen Erfolges der Carl-Zeiss-Schule in Jena, die immerhin vier der neun bundesweit ausgesuchten Schüler gestellt hatte, hat der Thüringer Kultusminister die EUSO-Wandertrophäe im Rahmen einer Feierstunde an die Leitung der Carl-Zeiss-Schule übergeben.

EUSO 2003 in Dublin (Irland)

Medaillen für neun deutsche Schülerinnen und Schüler

Zum ersten Mal fand in diesem Frühjahr vom 7. bis zum 13. April 2003 auf Initiative des irischen Bildungsministeriums eine Naturwissenschaftsolympiade der EU-Mitgliedsstaaten in Dublin statt. Die EUSO (Europäische ScienceOlympiade) richtet sich an höchstens 17jährige Schülerinnen und Schüler, die besondere Begabungen in den Fächern Biologie, Chemie und Physik zeigen.

Das Konzept für die Art der Aufgabenstellung und -bearbeitung wurde maßgeblich vom IPN erstellt. Jede teilnehmende Nation darf bis zu neun Schüler entsenden, jeweils drei aus dem Umfeld der Biologie-, Chemie- und Physikolympiaden. Daraus können maximal drei Schülerteams aus jeweils drei Schülern gebildet werden. Jedes Team muss sich interdisziplinär zusammensetzen, d.h. je einen Biologie-, Chemie- und Physikbegabten einschließen. Die Aufgaben müssen interdisziplinär angelegt sein, also sowohl biologische als auch chemische und physikalische Fragestellungen beinhalten, so dass jeder Experte oder jede Expertin eines Teams seinen oder ihren Beitrag leisten kann. Die Teams sollen demnach interdisziplinär arbeiten, sich die Teilaufgaben untereinander sinnvoll aufteilen und das Gesamtergebnis gemeinsam herausarbeiten.

Die drei deutschen Dreierteams setzten sich aus drei Mädchen und sechs Jungen im Alter von 15 bis 17 Jahren zusammen. Es waren Schülerinnen und Schüler aus der dritten Runde der Biologieolympiade und der Physikolympiade sowie aus einigen Mittelstufenwettbewerben der Chemie.

Die folgenden Zusammensetzungen der drei Teams sind jeweils in der Reihenfolge Biologie, Chemie und Physik aufgeführt.

Foto 1/2003

Die deutschen Teilnehmer(innen) nach der Medaillenverleihung

Das deutsche Team vor dem Abflug auf dem Maintower in Frankfurt, von links: [vordere Reihe] Karin Rosahl (Jena), Christiane Mühle (Teamleaderin), Stefan Heinrich (Frankfurt/Oder), [mittlere Reihe] Ulrike Münzner (Pforta), Björn Schorch (Halle), Igor Gotlibovych (München), Axel Bäuerle (Bergheim), Tobias Schuster (Kaiserslautern), Bettina Wirth (Kempen), [hintere Reihe] Falk Butter [Teamtrainer], Stefan Petersen [Teamleader], Eckhard Lucius (Koordinator) und Marco Geigges (Singen).

Foto 2/2003

Das beste Team mit 97,5 Prozent und der EUSO-Wander-Trophäe

Das deutsche Team nach der Medaillenverleihung.

Neben unseren Teams waren die von sechs weiteren EU-Staaten beteiligt, und zwar Belgien mit einem Team, Irland mit drei Teams, die Niederlande mit zwei Teams, Spanien mit einem Team, Schweden mit einem Team und das Vereinigte Königreich mit drei Teams, so dass insgesamt 14 Schülerteams mit 42 Schülerinnen und Schülern anwesend waren.

Alle Teams mussten an zwei Tagen zwei praktische vierstündige Aufgaben meistern. Die erste Aufgabe bestand in einem praktisch-experimentellen Vergleich des Energiegewinns einer Pflanzenzelle mit einer Solarzelle. Die zweite behandelte die Untersuchung verschiedener Eigenschaften von Proteinen. Die Arbeitsweisen in den meisten Teams waren durch Selbstständigkeit, Kreativität im Finden von Lösungen, gegenseitige Hilfestellungen innerhalb der Teams, Interaktionen zwischen den Bearbeitern einzelner Teilaufgaben und interdisziplinärer Vorgehensweise geprägt. Alle Delegationsleitungen, aber auch die Schüler selbst waren von der Art der Aufgabenstellung und die Möglichkeiten ihrer Bearbeitung begeistert, die Motivation der Teams war durchweg hoch.

Mit insgesamt drei Silber- und sechs Bronzemedaillen waren unsere Schüler zufrieden: Sie waren im Rahmen eines zweitägigen Vorbereitungsseminars an der Universität Leipzig durch Unterstützung des Instituts für Biochemie von Ehemaligen der Olympiaden, Falk Butter und Jan Rossa, auf dieses für alle spannende Experiment der interdisziplinären Teamarbeit hervorragend vorbereitet worden.

Das Rahmenprogramm führte Schüler und Delegationsleiter durch Dublin und seine reizvolle Umgebung, ein Ausflug nach Tara's Hill und der Besichtigung einer gigantischen jungsteinzeitlichen Grabanlage wird allen Teilnehmern in Erinnerung bleiben.

Die EUSO wird 2004 ein weiteres Mal ausgerichtet, und zwar von den Niederlanden in Groningen. Auch für die nächsten Jahren haben bereits Mitgliedsstaaten ihr Interesse zur Ausrichtung bekundet, so dass mit einer jährlich wiederkehrenden Einladung zur EUSO zu rechnen ist.