Der Ablauf im Überblick

Wettbewerbsstart ist der 01. November. Die Aufgaben der ersten Runde bestehen in der Regel aus einfachen Experimenten, an die sich weiterführende Fragen anknüpfen. Sie können bis Mittee Januar zu Hause oder in der Schule bearbeitet werden; es kann in Gruppen bis zu drei Schülerinnen und Schülern zusammengearbeitet werden. In Ausnahmefällen gibt es auch die Möglichkeit, die Aufgabenrunde zu überspringen.

Um die Quizrunde (2. Runde) zu erreichen, muss man in der Regel nicht alle Aufgaben richtig gelöst haben. Deshalb empfehlen wir, auch unvollständige Ausarbeitungen einzureichen. 9- bis 12-jährige Schülerinnen und Schüler, die sich über die Aufgabenrunde für die zweite Runde qualifizieren, können zu den JuniorForscherTagen an der Universität Mainz eingeladen werden.

Im Februar/März wird an den Schulen das IJSOquiz geschrieben, im Mai die Klausur zur dritten Runde. Bundesweit nehmen etwa 1000 Schülerinnen und Schüler am IJSOquiz und etwa 350 an der Klausurrunde (3. Runde) teil. Wer sich vorbereiten will, findet im Aufgabenarchiv frühere Wettbewerbsaufgaben.

Die 39 besten Schülerinnen und Schüler treffen sich in der zweiten Septemberhälfte zum mehrtägigen Bundesfinale an einer  Hochschule oder einem Forschungszentrum. Austragungsorte waren bisher Merseburg, Bremen, Göttingen, Hamburg, Hannover und Kiel. Am Ende der Woche werden  in einer öffentlichen Preisverleihung die sechs besten Schülerinnen und Schüler für das IJSO-Natioalteam nominiert. Für sie ist nun das Ticket gesichert für die Reise ins Ausland; die Plätze sieben bis neun sitzen auf der Reservebank.

In einem Trainingsseminar im November am IPN in Kiel erhält das IJSO-Schülerteam den letzten Schliff für Olympia. Im Dezember reist die sechsköpfige Schülerdelegation zum internationalen Wettbewerb, wo sie auf etwa 300 Jugendliche aus weltweit 50 Nationen trifft.

 

 

Der Einstieg in die erste Runde - dabei sein zählt!

Wettbewerbsstart ist der 01. November. Die Aufgaben der ersten Runde bestehen in der Regel aus einfachen Experimenten, an die sich weiterführende Fragen anknüpfen. Sie können bis spätestens 15. Januar zu Hause oder in der Schule bearbeitet werden; es kann in Gruppen bis zu drei Schülerinnen und Schülern zusammengearbeitet werden.

Die Ausarbeitungen der Teilnehmenden müssen bis zum 15. Januar bei der betreuenden Lehrkraft zusammen mit dem Anmeldeformular aus der Online-Registrierung eingereicht werden. Ein Leitfaden für die Anmeldung im Portal kann heruntergeladen werden.

Um die nächste Runde zu erreichen, muss man in der Regel nicht alle Aufgaben richtig gelöst haben. Deshalb empfehlen wir, auch unvollständige Ausarbeitungen einzureichen. In Ausnahmefällen gibt es auch die Möglichkeit, direkt in die Quizrunde einzusteigen.

Mitte Februar werden die Unterlagen für das Quiz der zweiten Runde per E-Mail an die Betreuenden verschickt, Ende April auf dem Postweg, ebenfalls an die Wettbewerbsbetreuenden, die Klausurunterlagen für die Teilnehmenden, die sich für die dritte Runde qualifiziert haben. Die Betreuenden informieren die Teilnehmenden über den weiteren Ablauf des Wettbewerbs.

In der ersten Runde gibt es von den Betreuenden eine Teilnahmebescheinugung. Für die höheren Runden werden Wettbewerbsurkunden für Schülerinnen und Schüler sowie betreuende Lehrkräfte kurz vor dem Sommerferien zusammen mit einem Schulzertifikat an die Schulen geschickt und von diesen weitergereicht.

 

 

Die Klausurrunde - eine  harte Nuss

In der dritten Runde wird in der ersten Maihälfte an der Schule unter Aufsicht eine 90-minütige Klausur geschrieben. Für Brandenburg gibt es einen zentralen Klausurtermin. Die Klausur besteht - in Anlehnung an das internationale Format des Wettbewerbs - aus einem Teil mit Multiple Choice Aufgaben und einem Teil mit komplexeren theoretischen Aufgaben zu den Bereichen Chemie, Biologie und Physik.

Ende April erhalten die betreuenden Fachlehrerinnen und Fachlehrer die Wettbewerbsunterlagen mit den Klausurumschlägen für die Wettbewerbsteilnehmenden, die sich für die dritte Runde qualifiziert haben. Die betreuenden Lehrkräfte informieren die Schülerinnen und Schüler über die Details der Durchführung.

Die Klausurumschläge dürfen erst mit Klausurbeginn den Schülerinnen und Schülern ausgehändigt werden. Die Umschläge sind versiegelt und dürfen erst mit Klausurbeginn von den Schülerinnen und Schülern persönlich geöffnet werden.

Zur Vorbereitung können Beispielklausuren und Lösungen aus früheren Wettbewerbsjahren im Aufgabenarchiv heruntergeladen werden. Die Klausur ist eine harte Nuss - erfahrungsgemäß können auch Bundesfinalisten nicht alle Klausuraufgaben vollständig lösen. Vor allem mit jüngeren Teilnehmenden sollte deshalb sorgfältig abgewogen werden, ob sie die Klausur trainingshalber bearbeiten oder doch erst - mit mehr Erfahrung - im nächsten Wettbewerbsjahr einen neuen Anlauf nehmen wollen.

Die von den Teilnehmenden bearbeiteten Klausuren zur dritten Runde werden von den betreuenden Lehrkräften direkt an die IJSO-Landesbeauftragten zur Bewertung weitergeleitet.

Im Juli/August verschicken wir per E-Mail die Bewertungsbögen (PDF) und informieren über die Ergebnisse der dritten Runde. Bitte haben Sie Verständnis, dass deshalb die Teilnehmenden in einigen Bundesländern die Bewertungsbögen erst nach den Sommerferien erhalten können.

Teilnehmende, die sich für das Bundesfinale qualifiziert haben, werden Anfang August per E-Mail persönlich mit einem Einladungsschreiben benachrichtigt. Diesem Schreiben sind Anmeldeformulare sowie weitere Informationen zum Ablauf des Bundesfinales beigefügt.

 

 

JuniorForscherTage

Zur besonderen Förderung und Motivation der jüngsten Teilnehmergruppe in der IJSO finden einmal jährlich im Mai oder Anfang Juni die JuniorForscherTage in Mainz statt. Zwanzig Teilnehmende im Alter von 9 bis 12 Jahren, die sich über die Aufgabenrunde für die nächste Runde qualifizieren, können als Anerkennung für ihre besonderen Leistungen zu den JuniorForscherTagen an der Universität Mainz eingeladen werden.

Die JuniorForscher der IJSO besuchen das NaT-Lab für Schülerinnen und Schüler an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, wo sie in Kleingruppen unter Anleitung eigenständig Experimente durchführen. Neben Spiel und Spaß werden u. a. Ausflüge zum Gutenberg-Museum organisiert. Untergebracht ist die Gruppe in der Regel in der Jugendherberge. Die Schülerinnen und Schüler werden von erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des IPN betreut. Die Anmeldeunterlagen werden nach Abschluss der ersten Runde im April an die betreffenden Schülerinnen und Schüler verschickt.

 

 

Die vierte Runde - das Bundesfinale

Anfang August informieren wir über die Klausurergebnisse der dritten Runde und laden maximal 39 Schülerinnen und Schüler mit einem persönlichen Anschreiben zum Bundesfinale ein.

Das Auswahlseminar findet in der Regel in der zweiten Septemberhälfte statt. Es beginnt montags mit der Anreise und endet am Freitag mit der Preisverleihung. Ausgetragen wird das Bundesfinale an Hochschulen oder Forschungseinrichtungen verschiedener Standorte. So hat es beispielsweise in Merseburg, Bremen, Göttingen, Hamburg, Hannover und Kiel stattgefunden.

Beim Bundesfinale werden theoretische und experimentelle Klausuren durchgeführt, die den Formaten des Olympischen Wettbewerbs auf internationalem Parkett angepasst sind. Außerdem bietet die Seminarwoche umfangreich Gelegenheit zu gemeinsamen Unternehmungen mit Jugendlichen, die sich ebenfalls für Naturwissenschaften begeistern. Daneben werden Ausflüge organisiert, bei denen die Teilnehmenden "Forschung live" schnuppern können.

Am Ende der Seminarwoche werden bei der Preisverleihung in festlichem Rahmen die Mitglieder des IJSO-Nationalteams offiziell nominiert. Zur Feierstunde sind auch Familien und betreuende Lehrkräfte der Bundesfinalisten herzlich willkommen.

Das Nationalteam trifft sich im November einem Trainingsseminar in Kiel.

 

 

Training für Olympia

Für die sechs besten Schülerinnen und Schüler ist nun der Weg frei für die Reise ins Ausland; die Plätze sieben bis neun sitzen auf der Reservebank. In einem dreitägigen Trainingsseminar wird das IJSO-Schülerteam auf die Teilnahme am internationalen Wettbewerb im vorbereitet und erhält den letzten Schliff für Olympia.

Das Seminar findet Mitte November in der Regel am IPN in Kiel statt. Anmeldeunterlagen werden bei der Preisverleihung verteilt oder im Anschluss an das Bundesfinale versandt.

Neben der fachlichen Vorbereitung werden die Dreierteams für die Laborpraxis zusammengestellt. Wir stimmen uns auf Kultur und Sprache unserer Gastgeber ein und kümmern uns um Organisatorisches rund um An- und Einreise.

Anfang Dezember reist die sechsköpfige Schülerdelegation in Begleitung eines IPN-Teams zum internationalen Austragungsort. Dort trifft sie auf etwa 300 Jugendliche aus weltweit 50 Nationen.

 

 

International - Was erwartet mich bei Olympia?

International Olympia

Unsere Schülerdelegation trifft beim zehntägigen internationalen Wettbewerb im Dezember auf etwa 300 Jugendliche aus aller Welt, die sich fächerübergreifend für Naturwissenschaften begeistern. Die Jugendlichen bearbeiten in ihrer eigenen Landessprache zwei theoretische Klausuren (Einzelwertung) und eine experimentelle Klausur (Teamwertung) mit Aufgaben zur Biologie, Chemie und Physik. Eine der beiden theoretischen Klausuren besteht aus einem Multiple Choice Test. Einen Überblick über Kenntnisse, die erwartet werden, gibt der „Syllabus” im Aufgabenarchiv. Dort findet man auch Klausurbeispiele aus früheren Wettbewerbsjahren.

Beim olympischen Wettbewerb kann man Bronze-, Silber- und Goldmedaillen für sehr gute Individualleistungen in der Theorie oder für die beste Gruppenleistung im Experimentieren gewinnen. Zusätzliche Preise erhalten OVERALL WINNER und BEST THEORY WINNER. Neben den Klausuren bleibt noch viel Zeit für Abwechslung und Entspannung. Jedes Team bekommt eine ortskundige Begleitung zur Seite, die die Schülerinnen und Schüler betreut und sie auf Ausflüge begleitet, um Land und Leute kennenzulernen.

Mehr Informationen zum Olympischen Wettbewerb gibt es unter www.ijsoweb.org.

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