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Was genau ist die IPhO? Wer nimmt daran teil? Wie lange existiert dieser Wettbewerb schon? ...

Zu all diesen Fragen findest du hier die Antworten.

Der Wettbewerb

Länderparade bei der 37. IPhO 2006

Länderparade bei der 37. IPhO 2006.

Bei der internationalen PhysikOlympiade - kurz IPhO - messen Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Welt bei physikalischen Aufgaben ihre Leistungen miteinander.

Jedes teilnehmende Land entsendet ein Team aus bis zu fünf Schülerinnen und Schülern, die einzeln antreten. Der eigentliche Wettbewerb, der immer im Juli in einem der Teilnehmerländer stattfindet, besteht aus einer experimentellen und einer theoretischen Klausur, die jeweils fünf Stunden dauern. Daneben gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm und natürlich viele Möglichkeiten zu einem Austausch mit Jugendlichen weltweit.

Der Wettbewerb hat zum Ziel, die Fähigkeiten besonders interessierte und begabter Schülerinnen und Schüler im Fach Physik zu fördern und ihnen schon früh internationale wissenschaftliche Kontakte zu eröffnen.

Die IPhO findet seit 1967 nahezu jährlich in einem anderen Land statt. Ursprünglich war sie eine Einrichtung der sozialistischen Staaten Osteuropas. Inzwischen nehmen aber Länder aus der gesamten Welt teil - in den letzten Jahren beinahe 90. Die Deutsche Demokratische Republik nimmt seit 1968 an der IPhO teil, die Bundesrepublik Deutschland seit 1974.

In der Regel findet die IPhO an sehr interessanten Orten statt, so dass es sich oft auch aufgrund der Möglichkeit, spannende Länder kennen zu lernen, lohnt, an der IPhO teilzunehmen.
Die nächsten Austragungsorte sind:

Auf der IPhO-Website erfährst du darüber hinaus die voraussichtlichen Austragungsorte bis zur IPhO im Jahr 2027.

Die Anforderungen

Auch wenn der Besuch des Gastgeberlandes alleine schon spannend ist, sind die theoretischen und praktischen Physikaufgaben doch der Kern des Wettbewerbs. Die fachlichen Anforderungen bei der IPhO orientieren sich an dem, was in der Schule gelehrt wird, gehen aber in der Regel über den Schulstoff hinaus. Eine Liste mit den wichtigsten Themengebieten findest du unter Anforderungen.

Spaß am Bearbeiten physikalischer Probleme, sichere Beherrschung der notwendigen mathematischen Hilfsmittel und Erfahrung im Experimentieren sind wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Abschneiden. Viel wichtiger ist aber, sich frühzeitig mit Physikaufgaben zu beschäftigen, um ein Gespür für das richtige Herangehen an Olympiadeaufgaben zu entwickeln.

Erfolge

Schülermannschaft 20. IPhO 1989 Warschau

Das deutsche Team bei der 20. IPhO 1989 in Warschau. V.l.n.r. Volker Gebhardt (Silber), Udo Karthaus (Silber), Olaf Kummer (Gold), Jens Lang (Gold) und Volker Springel (Bronze)

Bei den meisten Internationalen PhysikOlympiaden haben die deutschen Teams sehr gut abgeschnitten. Zwar können wir uns nicht mit den Chinesen messen, aber die haben auch eine Million Teilnehmer in der 1. Runde und wir nur 300 bis 500. Einmal war die bundesdeutsche Mannschaft sogar die beste von allen: bei der 20. IPhO 1989 in Warschau. Damals nahmen erst 29 Staaten an der Olympiade teil.

Insgesamt haben die Olympioniken der Bundesrepublik seit 1981, also seitdem es in Deutschland ein Auswahlverfahren der jetzigen Art gibt, 29 Gold-, 66 Silber- und 61 Bronzemedaillen sowie 21 Anerkennungspreise gewonnen. Nur drei Schüler kehrten ganz ohne Preis zurück, d.h. 98% der Schülerinnen und Schüler aus der Bundesrepublik konnten den Wettbewerb erfolgreich bestehen (und die verbleibenden 2% waren Pechvögel). Dazu muss man allerdings sagen, dass es nicht nur eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille gibt, sondern dass die Medaillen nach der erreichten Punktzahl vergeben werden. Im Durchschnitt erhalten etwa 45 bis 55 % aller Teilnehmenden eine Medaille.

Ergebnisse Deutschland

Erfolge der bundesdeutschen Teams bei den Internationalen PhysikOlympiaden. Der blaue Pfeil gibt den Rang nach Punkten wieder; oben: erster Platz, unten: letzter Platz.

Alle deutschen IPhO-Teammitglieder seit 1991 zusammen mit den erfolgreichsten Kandidaten sind auf der Teilnehmerseite aufgeführt.

letzte änderung:
30.11.17