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Auf dieser Seite findest Du Informationen zum Auswahlverfahren des deutschen Teams für die jährlich stattfindende internationale PhysikOlympiade (IPhO).

Auswahl des deutschen Teams

Experimentieren in der 4. Runde 2008

Experimentieren in der 4. Runde.
© FZ Jülich/Limbach

Das Auswahlverfahren für das deutsche Olympiateam wird vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Bundesländer durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Es gehört zu den von der Kultusministerkonferenz empfohlenen Schülerwettbewerbe, die zuletzt in einem Beschluss (pdf, 49 kB) zu Qualitätskriterien von Schülerwettbewerben aufgeführt sind. Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender und beruflicher Schulen in Deutschland, die am 30.06. des Austragungsjahres das 20. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Um an dem internationalen Wettbewerb teilnehmen zu können, darf man darüber hinaus zum Zeitpunkt der IPhO noch nicht an einer Universität eingeschrieben sein.

Das folgende Schema zeigt den groben Ablauf des Wettbewerbes während eines Olympiadejahres. Genauere Informationen zur Anmeldung und zum Ablauf der 1. Runde finden sich auf der Infoseite zur 1. Wettbewerbsrunde.

April
-
August
1. Runde
  • Verteilung der Aufgaben an
    Schulen
  • Lösen in Hausarbeit
  • Korrektur durch Fachlehrkräfte
Siegerinnen und Sieger
  • des Mittelstufen-Physikwettbewerbs der MNU
  • der Landesolympiaden in Brandenburg,
    Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt
  • des Wettbewerbs "Jugend forscht"
    Bereich Physik auf Landesebene
Preisträgerinnen und
-träger der 1. Runde
können ebenfalls teilnehmen
September
-
Oktober
2. Runde
  • Verteilung der Aufgaben an qualifizierte Schülerinnen und Schüler
  • Lösen der Aufgaben in Hausarbeit
  • Korrektur durch Landesbeauftragte (Erstkorrektur) und am IPN (Zweitkorrektur)
Preisträgerinnen und -träger der 2. Runde
(ca. 50 Schülerinnen und Schüer)
Januar
Bundesrunde (3. Runde)
  • 1-wöchiges Auswahlseminar an einem Forschungszentrum
  • Lösen von theoretischen und experimentellen Problemen unter Klausurbedingungen
  • Seminare zur Vertiefung der physikalischen Kenntnisse
  • Exkursionen und Vorträge
Preisträgerinnen und -träger der 3. Runde
(ca. 15 Schülerinnen und Schüer)
März
/
April
Finalrunde (4. Runde)
  • 1-wöchiges Auswahlseminar an einem Forschungszentrum
  • Lösen von theoretischen und experimentellen Problemen unter Klausurbedingungen
  • Seminare zur Vertiefung der physikalischen Kenntnisse
Deutsches Olympiateam
(5 Schülerinnen und Schüler)
Juni
Experimentalpraktikum
  • 3-5-tägiges Vorbereitungsseminar in Heide (Schleswig-Holstein)
  • Bearbeitung experimenteller Probleme sowie Vertiefung der Kenntnisse über Messmethoden und Messgeräte.
Juli
IPhO
  • Abschließende Vorbereitung mit dem dänischen Team
  • Internationale PhysikOlympiade

Einen Überblick über den Auswahlwettbewerb vermittelt die IPhO-Broschüre (pdf, 2,7 MB). Weitere Exemplare in gedruckter Form können über das Sekretariat bestellt werden. Eine schematische Darstellung des Auswahlwettbewerbes kann außerdem als pdf-Datei (114 kB) heruntergeladen werden.

Konzentriertes Arbeiten

Konzentriertes Arbeiten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvieren insgesamt vier Auswahlrunden, von denen die ersten beiden im Sommer des Vorjahres der Olympiade in Hausarbeit und unter Benutzung von Fachliteratur gelöst werden. Die 50 Besten der zweiten Runde werden am Anfang des Austragungsjahres zu einem einwöchigen Seminar eingeladen. Neben experimentellen und theoretischen Klausuren wird dort das Lösen physikalischer Olympiadeaufgaben in Gruppenarbeit trainiert. Darüber hinaus bleibt viel Zeit für einen intensiven Austausch mit Gleichgesinnten. Im Frühjahr folgt für die 15 Erfolgreichsten die vierte und letzte Auswahlrunde an einem Forschungszentrum. Die fünf Besten qualifizieren sich für das Olympiateam und reisen nach einem weiteren experimentellen Training im Sommer zum internationalen Wettbewerb, wo sie mit mehr als 400 Jugendlichen um olympisches Gold, Silber und Bronze kämpfen.

Alle Auswahlrunden werden in Einzelarbeit absolviert. Dabei sind ab der dritten Runde keine Hilfsmittel wie Lehrbücher, Formelsammlungen, programmierbarer Taschenrechner, ... mehr zugelassen. Thematisch sind die Aufgaben den Anforderungen des internationalen Wettbewerbs entnommen.

Ob auch aus deiner Schule schon mal jemand bei der IPhO war, erfährst Du auf der Teilnehmerseite.

Preise

Preisverleihung

Teilnehmerin bei der Preisverleihung 2008.
© FZ Jülich/Limbach

Neben der Ehre, sein Land auf der Olympiade vertreten zu dürfen und der Möglichkeit, viele interessante Menschen mit ähnlichen Interessen kennenzulernen, gibt es für Teilnehmende an dem Auswahlverfahren zahlreiche Preise zu gewinnen.

Das war allerdings nicht immer so. Als das Auswahlverfahren ins Leben gerufen wurde, gab es noch gar keine Preise, und trotzdem haben sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler intensiv dafür engagiert.

Aber es ist natürlich schön, dass wir inzwischen als Anerkennung für gute Leistungen und für die eingesetzte Zeit und Mühe auch attraktive Preise vergeben können.

letzte änderung:
30.11.17